Melodiekind

Seit ich mich erinnern kann, mach ich Musik. Mein Onkel war Jazzmusiker (Kontrabass & E-Bass) und er gründete in meinem Geburtsjahr seine erste Musikschule, so dass mein musikalischer Weg mit der musikalischen Früherziehung begann. Dann folgten viele Jahre Querflötenunterricht bei meiner Tante.

Wie man auf dem Foto sieht, war aber meine große Liebe schon immer das Singen.

Obwohl ich aus einer Musikerfamilie stamme, hab ich die Musik dennoch nicht zu meinem Beruf gemacht - oder vielleicht sollte ich lieber sagen, gerade deswegen.

Hauptberuflich bin ich als Juristin und Dozentin an einer Hochschule tätig. Ich wollte ganz frei und ohne finanziellen Druck singen und Musik machen können. Ich habe nun einen Beruf, der mir das Gefühl von Struktur und Sicherheit gibt, aber gleichzeitig die Freiheit ermöglicht, dann Musik zu machen und kreativ zu sein, wenn mein Herz es möchte.

Im Jahr 2018 - in einer Zeit, in der ich sehr um meinen tierischen Seelengefährten getrauert habe und die Trauer mir meine Stimme nahm, flog die Harfe in mein Leben. Durch ihren Klang habe ich meinen Klang wiedergefunden.

Ein Jahr später begegnete mir die Ukulele und sie gab mir meine Lebensfreude und Leichtigkeit zurück. 

Hier gehts zu meinen musikalischen Begleitern

Aus dem Herzen leben

Neben der Musik sind die Tiere meine große Liebe. Seit meiner Kindheit fühle ich eine tiefe Verbindung zu ihnen und ich möchte ihnen meine Stimme geben. Ich bin Tierempathin, das heißt, wenn ich mich über mein Herz mit einem Tier verbinde, fühle ich alles, was dieses Tier fühlt. Diese Gefühle übersetze ich in die menschliche Sprache. Ich habe einige Jahre sowohl nebenberuflich als auch ehrenamtlich in diesem Bereich gearbeitet und als Dolmetscherin zwischen Mensch und Tier vermittelt.

Mittlerweile habe ich einen Weg gefunden, meine beiden großen Lieben - die Musik und die Tiere - miteinander zu verbinden.

All das, was ich bei einem Tier wahrnehme, fließt aus meiner Feder und wird zu Poesie, der ich mit meiner Stimme eine Melodie schenke und so die Botschaft der Tiere in die Herzen der Menschen fliegen lasse. Es sind nicht meine Weisheiten, sie fließen durch mich hindurch. Ich bin nur die Feder, die sie zu Papier bringt und die Stimme, die sie nach außen tragen kann. Das ist mein Auftrag - so natürlich wie möglich, wie meine größten Lehrer es sind: die Tiere!

Ich glaube daran, dass Musik und Poesie die Herzen tief berühren und öffnen kann. Und so hoffe ich, dass ich auf meine Art viele Herzen der Menschen öffnen und das Mitgefühl für die wundervollsten Lehrer auf dieser Welt wiedererwecken kann. Ich wünsche mir, dass die Menschen die Weisheit der Tiere erkennen, die an ihrer Seite sind und die auf dieser Erde leben.

Es waren und werden immer die Tiere sein, die einen unendlichen Raum in meinem Herzen füllen.

Ich hoffe, dass noch viele weitere Projekte, die ich in meinem Herzen aufbewahre ihren Weg in die Welt finden werden - für die Tiere.

Mein Besuch bei den Geparden im Jahr 2014 auf

 Cheetah´s Rock (Fotos von Manfred Heidenreich)

Ohne Worte...